Rösler, Philipp; Hahne, Peter; de Maizière, Thomas

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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat sich im Zoo in Hannover Blut abnehmen lassen, um es zu spenden. Zunächst hieß es, Philipp Rösler wolle der seit einigen Monaten sich als sehr blutarm erweisenden FDP unter die Arme greifen, aber da er selber der FDP angehört, vermutete man, dass er mit dieser Bluttransfusion Guido Westerwelle Konkurrenz machen wollte, der die Traditionskutsche FDP, auf der schon Genscher und irgendwelche andere alten FDP-Kämpen irgendwelche komischen Lieder sangen, gründlich in den Dreck gefahren hat. Und das danach in Betrieb genommene „Guidomobil“ erwies sich als äußerst anfällig und befindet sich ständig in der Werkstatt. Als Prototyp hat es sich als völliger Flop erwiesen. Warum der Blutzellenspender Rösler allerdings im Zoo Hannover Blut spendete ist etwas rätselhaft. Vermutet wird, dass er eigentlich als Samenspender auftreten sollte, weil das aber nicht klappte, wurde er kurzerhand zur Blutspende gebeten. Vielleicht eröffnete die FDP im Orang-Utan-Käfig aber auch gerade ein neues Parteibüro, weil neueste Umfragen ergeben haben, dass die FDP bei den nächsten Wahlen höchstens noch im Zoo mit Zweitstimmen rechnen könne. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler ließ sich von Wiebke Rösler stechen. Sie ist Ärztin für innere Medizin, vermutlich Tiermedizin, und zufällig die Frau des Bundesgesundheitsministers. Sie behauptet, ihr Mann hätte für einen gewissen „Maxi“ Blut gespendet, der aber in der gesamten FDP unbekannt ist, weshalb „Maxi“ für ein Codewort gehalten wird, das ein ähnliches Projekt beinhalten könnte wie „Guido“, nur eben mit mehr beziehungsweise eben maximalem Spaß. Viele Kenner der Spaßpartei sehen die Sache allerdings eher skeptisch und bezweifeln, dass Rösler eine Chance hat, Westerwelle abzulösen.
Dass Handlungsbedarf besteht, daran zweifelt hingegen niemand, nicht einmal der Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin, der ein Ende der Volkspartei FDP an die Wand malt. Trittin sorgt sich darum, dass die FDP „die Zukunft unseres Landes verspielen“ könnte, weil sie vergessen hätte, „die Industrie zu verpflichten, modernere, schadstoffärmere Antriebe zu entwickeln“, lieber würde er das „Dienstwagenprivileg deckeln“, das „uns Steuerzahlern knapp eine Milliarde Euro einsparen würde“. Außerdem ist er für höhere Steuern und würde lieber auf die Spenden der Milliardäre verzichten, die in Amerika die Hälfte ihres Vermögens abgeben wollen, was sehr einfach ist, weil sich in Deutschland kein Milliardär finden würde, der das täte. Auch Peter Hahne, der sich jeden Sonntag „Gedanken zum Sonntag“ macht, hält die Spendenaktion von Bill Gates und den anderen 40 US-Milliardären für „Populismus pur“, denn Peter Hahne ist in Sachen Populismus einer der größten Experten in Deutschland. Im Gegensatz zu Trittin behauptet Peter Hahne, dass deutsche Milliardäre auf die Hälfte ihres Vermögens gar nicht verzichten könnten, weil sie schon Steuern zahlen, „und das nicht zu knapp“. Und weiter: „Das einkommensstärkste Zehntel unserer Bevölkerung bringt mehr als die Hälfte des Staatshaushaltes auf. Und davon können wir uns ein Sozialsystem leisten, von dem Amerika nur träumen kann.“ Da in Amerika die Reichen keine Steuern zahlen müssen, weil es dort ja auch kein Sozialsystem gibt, sind sie gezwungen, sich freiwillig von ihren Milliarden zu trennen, um sie den Armen aufzunötigen, außerdem würden die ja nur deshalb spenden, weil sie ein Drittel der Spende „als Steuerersparnis“ wieder zurückbekämen. Bei uns hingegen gibt es 17000 Stiftungen, in denen man sein Geld als Reicher viel eleganter verschwinden lassen kann, „ohne viel Gedöns darum zu veranstalten“, sagt Peter Hahne. Spenden sind in Deutschland seit den Parteispendenaffären in Verruf geraten. Niemand wusste nämlich vorher, dass es um die deutschen Parteien so schlecht steht und dass sie sich von Almosen aus der Wirtschaft ernähren müssen, der sie aus lauter Dankbarkeit im Gegenzug Aufträge von der Regierung zukommen lassen, wie zum Beispiel den neuen Körperscanner, der jetzt am Flughafen Hamburg probeweise zum Einsatz kommt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat den Apparat selber getestet. Der Scanner hat ihn zwei Sekunden lang durchleuchtet. Sofort danach verkündete Bundesinnenminister Thomas de Maizière, dass er überlebt habe und dass der Apparat auch für andere Personen ungefährlich sei, was von Kritikern bislang bezweifelt worden war. Hier steht er in der Tradition von CDU-Politikern, die sich selber als Versuchskaninchen andienen, wie zum Beispiel der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer, der 1988 den Rhein durchschwamm, um zu beweisen, dass die Verschmutzung des Wassers unter der CDU-Regierung viel besser geworden sei und der Rhein sogar von Politikern der damals noch in Bonn ansässigen Regierung als Bademöglichkeit genutzt werden könne. Experten haben festgestellt, meinte Thomas de Maizière, dass „von der Strahlung im Körperscanner keine gesundheitliche Gefährdung ausgeht“, was sich am besten an ihm beobachten ließe. Außerdem gäbe es keine echten Körperbilder, sondern nur schematische Personendarstellungen, die keine Rückschlüsse zuließen, ob die gescannte Person dick oder dünn sei, Lepra oder andere nässende Geschwüre habe. Sicherheitsbeamte, die den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen und den Körper nach verstecktem Sprengstoff abscannen müssen, haben bereits ihre Zustimmung signalisiert. Es wäre nun mal kein Spaß gewesen, so ein Sprecher der Flughafensicherheit, bei dem Nacktscanner stundenlang auf in der Regel ja nun mal eher unästhetische und deformierte Körper zu starren und womöglich verunreinigte Unterwäsche zu inspizieren. Da hätte man dann sicherlich eine Zulage für unzumutbare Arbeitsbedingungen verlangen müssen. Nun aber wird selbst die schematische Darstellung sofort gelöscht. Bei den im Körperscanner gescannten Menschen hingegen wird dies nicht der Fall sein, versprach der Minister. Aber kaum hatte Thomas de Maizière das verkündet, war er auch schon verschwunden. Bislang ist ungeklärt, wo Thomas de Maizière abgeblieben ist. Möglicherweise ist er doch ebenso wie seine schematische Darstellung gelöscht worden. Experten haben sich auf die Suche begeben. Einige vermuten allerdings, dass er lediglich in ein Sommerloch gefallen ist und nach den Ferien wieder auftauchen wird. Andere befürchten das selbe.

Seibert, Steffen & Bushido

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Man kennt ihn aus dem ZDF. Das ist der Mann, bei dem ich immer gleich das Programm wechseln will, wenn er in den heute-Nachrichten als Sprecher auftaucht, weil es dann wieder so zwangslocker und schmusekritisch zugeht, daß mir ganz unwohl wird und ich automatisch den Reflex verspüre, diesem frisch rasierten und immer irgendwie nach einem aufdringlichen After Shave riechenden Schwiegermutterliebling ein Farbei ins Gesicht zu werfen, jedenfalls muß ich mich drehen und winden bei seinem Anblick, weshalb ich nach den Nachrichten garantiert nicht mehr weiß, was eigentlich auf der Welt passiert ist, und das ist kein Wunder, denn in der Seibertschen Präsentation der Nachrichten wird alles einerlei, selbst dann, wenn aus Gründen der Betroffenheit es aus Seibert ölig heraustropft und er plötzlich Schlappohren bekommt und den treudoofen Blick eines Bernhardiners mit sabbernden hängenden Mundwinkeln. Von Seibert wurde sogar ein sehr eingängiges Verb abgeleitet, und man muß nicht besonders helle sein, um mitzukriegen, daß ein seibernder Mensch nicht sehr angenehm ist und man die Gesellschaft solcher Leute besser meidet. Vor allem im TV wird man von ihnen vollgeseibert. Dort hat sich das Seibern virusartig ausgebreitet und wurde zur allgemeinen Sprachnorm erhoben, d.h. die Fähigkeit, stundenlang ein Ereignis zu beseibern, ohne daß sich aus dem Geseiber ein Erkenntnisgewinn ziehen ließe.
Folglich wurde Seibert für seine siebenstündige Moderation der Terroranschläge am 11. September 2001 mit der »Goldenen Kamera« ausgezeichnet, das heißt für die Kunst nichts zu sagen, und das stundenlang und ausgiebig. Sogar mit Seibert sympathisierende Medien wie die »Bild« nennen ihn »smart«, und ihn noch abfälliger zu beurteilen fällt selbst mir schwer, der ich als Sieben-Uhr-Nachrichten-Gucker jahrelang von ihm malträtiert wurde, denn smarte Menschen sind widerlich, sie sondern eine Flüssigkeit von schleimiger Konsistenz ab, sie sind karrieregeil und tun alles, die dazu gehörige Leiter hochzurutschen, und dafür würden sie alles und jeden verraten, die eigene Großmutter sowieso, wenn es da was zu verraten gäbe, und die eigene Jugend: »Ich bin auf eine sehr politisierte Schule gegangen, also habe ich vorschriftsmäßig auch an all den Anti-Atomkraft-Wegen und Anti-Kulturministeriums-Demonstrationen teilgenommen.« Hier spricht der kritische Opportunist, der mit dem Zaunpfahl winkt und in die Öffentlichkeit hinausseibert: »Hey, ich bin immer auf der Seite der herrschenden Meinung. Ich mache alles, was von mir verlangt wird, und das vorschriftsmäßig.« Und zum kritischen Opportunisten paßt es auch, daß er – bis auf die Linkspartei selbstverständlich, denn so weit würde sich Seibert nie aus dem Karrierefenster lehnen – »alle Parteien, die im Bundestag sitzen, schon mal gewählt« hat. Da wurde sogar der gramgebeugte Trauerklos Angela Merkel auf ihn aufmerksam und bestellte ihn zum Pressesprecher der schwarz-gelben Regierung, die ihre Zukunft bereits hinter sich hat und deshalb einen Mann braucht, der den Leuten das Desaster schön redet, wofür Seibert ja beim ZDF ausgebildet wurde. Außerdem baut Angela Merkel wahrscheinlich auch auf den Effekt, daß die Leute die von Seibert vorgetragenen Regierungsverlautbarungen immer noch für ZDF-Nachrichten halten, wobei da allerdings nicht wirklich ein großer Unterschied besteht, aber schließlich kommt es auf die Nuancen an und darauf, daß auch die Wähler der SPD-, Grünen- und Links-Opposition, die der Regierung quasi naturgemäß mißtrauen, Seibert auf dem Leim gehen. Seibert hat die Offerte Merkels auch sofort angenommen: »Für einen leidenschaftlichen Journalisten ist das eine ganz unerwartete, faszinierende neue Aufgabe«, seiberte Seibert einen für ihn ganz typischen Satz, der in diesem Fall von unfreiwilligen Humor zeugt, weil er die Leidenschaftlichkeit eines Journalisten im seibertschen Sinne auf eine rein repetitive Tätigkeit reduziert, die darin besteht, Vorgekautes nachzukauen, und damit befindet man sich mit Seibert im Land des Neusprechs, in dem man die Worte auch genau das Gegenteil bedeuten lassen kann, wenn es dem Sprecher in den Kram paßt. Der von mir hochgeschätzte Autor Fritz Tietz hat schon 2001 im Jahrbuch »Who‘s who der peinlichen Personen« alles Wissenswerte über den im ZDF zusammengeschraubten Alien mitgeteilt. Damals wurde der glitschige Mann zu Kerner geschickt, damit der ihn einem Publikum vorstellt, das durch Kerner durch nichts mehr zu erschüttern war. Und dort outete sich Seibert als Katholen, der vom Protestantismus abgefallen war, weil er den Papst so toll fand und weil er gerne einen »Beichtvater zum Beispiel« hätte, und den gibt’s ja bei den Protestanten nicht. Fragt sich nur, was er dem Beichtvater anvertrauen will. Irgendwelche abgründigen Geheimnisse? Irgendwelche abartigen sexuellen Praktiken? Regierungsgeheimnisse? Wohl kaum, denn dieser Mann hat nichts zu verbergen. Er ist eine hohle Nuß, und da würden auch Probebohrungen kein Ergebnis zeitigen.

Das ist so ähnlich wie bei Bushido, der für den »Spiegel« ein Interview zusammengestottert hat über einen schwachsinnigen Song, der für die deutschen Nationalspieler in Südafrika zur Hymne wurde. Bushido brauchte für den Text 20 Minuten, für den Song insgesamt 60 Minuten. Warum er für den Text so lange gebraucht hat? Keine Ahnung. Kompliziert ist er jedenfalls nicht: »ole ole ole ole ole ole ole ole ole ole ole ole ole ole ole / hey yo Deutschland / holt die Fahnen raus / Sie hängn vom Balkon / am Gartenhaus, an 1000 Fenstern / an Autofenstern, der Kühlerhaube, am Benzmarkt / auf dem Lenkrad Schwarz-Rot-Gold / und ja wir Deutschen sind grad so stolz / im ganzen Land schaut jeder zu / kämpft, auch wenn die Gegner (…) / ihr schafft das schon ihr macht das schon / mein Song, das Sonnenersatzman Flow / wir fiebern mit, live in Marin / 2010, kein Fußballtrend / ich war als Kind schon Fußballfan / und ich glaub ich sprech für das ganze Land / wenn ich sage geht raus und gewinnt diesen Kampf«, usw. Kann man liebloser einen Text runterhauen? Und läßt dies nicht tief blicken, wenn es um das Verhältnis zum Nationalismus geht? Bushido liebt Deutschland, sagt er. Ich finde das toll. So kann sich jeder in Ruhe überlegen, ob er wirklich mit einem Schmalspurdesperado und unappetitlichen Kotzbrocken mit dem Gehirn eines Hamsters das Liebesobjekt teilen will.

Hermann, Eva & Ballack, Michael

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Wie in einem schleimigen Horrorfilm, in dem Untote mit Glasaugen und wächserner Haut, in die sich eine Delle drücken läßt, in die idyllische Welt der naiv vor sich hin lebenden Menschen einbrechen und Verheerungen anrichten, so ist Eva Hermann aus dem Reich der längst Totgesagten wieder aufgetaucht und rechnet knapp drei Jahre nach ihrem Rauswurf beim NDR mit ihren Kritikern ab. Die für traditionelle Werte wie Familie, Hund, Müttergenesungsheim, Haus, Gartenzwerg, Zierdeckchen, röhrender Hirsch und ähnliche Grausamkeiten eintretende Eva Hermann stellt in ihrem Buch »Die Wahrheit und ihr Preis« unter Beweis, daß Blondinenwitze doch eine gewisse Berechtigung haben. Die »Bild«-Zeitung druckte ein paar Passagen vorab und gab somit dem breiigen Denken der ehemaligen Tagesschausprecherin ein Forum, nicht ohne dem molligen Wesen, dessen Gesicht sich gut für Babynahrung eignen würde, einen entsprechenden Rahmen zu geben, denn während sie oben mit einem honigsüßen Lächeln ihre weißen Zähne blitzen läßt, stellt »Bild« sie in einen Zusammenhang, der ihr nicht gefallen dürfte, denn direkt darunter, quasi als Bildunterschrift steht: »Killer-Bubi (16) gefasst! Er erstach einen Schüler (19) am Hamburger Jungfernstieg«. Links daneben dann die kleingedruckte Wahrheit der Eva Hermann, die sich ihre Gedanken, wenn man das denn so nennen will, über die Wahrheit macht:
»Wahrheit? Woher will Eva Hermann denn die Wahrheit wissen? So höre ich meine Kritiker immer wieder. Ich spreche jedoch nicht selbst Erdachtes, sondern beuge mich allein der ewigen Wahrheit, die der Schöpfer in diese Welt senkte: Das wichtigste Naturgesetz, das Grundgerüst allen Seins auf dieser Erde ist die Liebe! Für  die Wahrheit der Liebe, die allein Freiheit des Geistes bedeutet, werde ich immer kämpfen.« Diese wirren Sätze sollten wirklich in einem Schmuckschächtelchen als Perlen unfreiwilliger Komik verwahrt werden. Die Hybris, quasi Gottes Stellvertreterin auf Erden zu sein durch die Verbreitung ewiger Wahrheiten, ebenso wie die steile und völlig zusammenhangslose These, die Wahrheit der Liebe wäre eine Bedingung für die Freiheit des Geistes, wofür bislang nur Eva Hermann Anzeichen gefunden hat, machen sie jedenfalls zu einem entschiedenen Anwärter für den Posten des Papstes.
Bei solchen grandiosen Erkenntnissen ist man natürlich schon ein bißchen auf die »Wahrheit der Liebe« gespannt: »Von meinem Lebenstraum, verheiratet zu sein und mindestens drei Kinder zu haben, hatte ich mich in den letzten Jahren Stück für Stück verabschiedet. Zwar hatte ich einige Anläufe unternommen, aber ständig liefen mir die Männer unter lautem Aufschrei davon…« Okay, der letzte Halbsatz ist jetzt selbst Erdachtes, kommt aber der Wahrheit durchaus nah, denn Eva Hermann scheiterte. »Woran?« fragt sie sich. Vermutlich weil sie sonst niemand fragt, unterhält sie sich eben mit sich selbst: »Letztlich an meinem Job, denn dieser war für mich immer das Wichtigste gewesen, und dafür wurde alles andere in die zweite Reihe geschoben. Nun waren weder ein Ehemann noch Nachwuchs in Sicht. Nicht einmal einen Hund konnte ich mir anschaffen, weil ich ständig mit dem Flugzeug durch die Weltgeschichte gondelte.« Das ist wirklich große Komik, und Eva Hermann ist zweifellos eine heiße Anwärterin auf den Preis für peinliche Literatur, denn so geht es ständig weiter. Eine kleine Kostprobe noch: »Und jetzt hatte die biologische Uhr von einem Tag auf den anderen mahnend und hartnäckig zu ticken begonnen. Plötzlich wünschte ich mir nichts sehnlicher, als ein Kind zu bekommen und eine richtige Familie zu gründen. Weit und breit war kein passender Mann in Sicht, keiner, der mit mir eine Familie hätte gründen wollen. Wer sollte hier denn auch mithalten können? Bei meinem Verdienst und dem gigantischen Erfolg? Und dem offensichtlichen, prallen Selbstbewußtsein?«, mit dem Leute ihres minderbemittelten geistigen Formats freilich auf peinlichste Weise protzen müssen.

Ich hätte ihr einen Mann verraten können, der zu ihr gepaßt hätte: Michael Ballack. Der aufdringlichste Werbeträger, den der deutsche Fußball je hervorgebracht hat, wird sogar vom »Rolling Stone« genommen. Für eine Anzeige Ballacks für den »48h Transpirationsschutz« von L‘Oréal mit dem Werbespruch »48h cool bleiben« auf der hinteren Umschlagseite durfte Ballack dann auch vorne Coverboy spielen. So funktioniert Journalismus in Zeiten seines Untergangs. Im Innenteil verrät Ballack, das er »alles querbeet« hört wie z.B. Xavier Naidoo. Es geht allerdings auch noch schlimmer: Philipp Lahm, der Ersatzkapitän, hört am liebsten »Weus‘d a Herz hast wia Bergwerk« von Rainhard Fendrich. Am schlimmsten ist dann aber wieder Ballack, auf dessen Hochzeit die Schmalznudel Elton John schmachtete: »Das war unglaublich, keine Frage. Simone und ich fanden Elton John schon immer toll.« Und daran erkennt man, daß Ballack ein Zoni ist, denn die sind besonders anfällig für eimerweise zähflüssiges und öliges Liedgut.

In Sachen Mißbrauch bei den Katholen möchte ich noch einen kleines Schlußwort von Malte Lehmig anfügen, der im Berliner »Tagesspiegel« einen bemerkenswerten Kommentar schrieb: »Doch kaum einer von denen, die sich jetzt zu Recht über die Mißbrauchsfälle empören, begangen zum größten Teil von mehr als dreißig Jahren, macht sich Gedanken darüber, was er selbst aktuell in seiner Gegenwart als gegeben hinnimmt, von dem er zumindest ahnen kann, dass es sich dereinst als grottenfalsch herausstellen könnte. Es ist durchaus möglich, dass demnächst ein Terrorist auf dem Potsdamer Platz eine ›schmutzige‹, sprich radioaktive Bombe zündet. Bald danach wird man ganz zerknirscht darüber nachdenken, ob das nicht zu verhindern gewesen wäre, mit ausgeklügelter Rasterfahndung, Nackscannern oder anderem. Wie sicher sind unsere Datenschützer, dass sie unsere Sicherheit nicht gefährden? Oder: Brauchen wir wirklich erst den nächsten Amokläufer, um uns intensiver als bislang über den Zusammenhang von am Bildschirm verübter und realer Gewalt Gedanken zu machen? Oder: Wachen wir tatsächlich erst auf, wenn eine iranische Atombombe auf Jerusalem fällt? Das alles sind Fragen. Aber wer ist heute wirklich frei von einer gewissen Komplizenschaft mit dem Zeitgeist?« Chapeau! Das muß man Malte Lehming erstmal nachmachen. Und noch eine Frage bei all diesen Fragen: Ist das das Endstadium des Journalismus?

Bischof Mixa; Philipp Freiherr von und zu Guttenberg; Wiese, Tim

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Ich finde, wenn man Aufnahmen von Bischöfen sieht, die im Rudel zusammenstehen oder gerade ihren Limousinen mit Chauffeur entsteigen, mit Sonnenbrillen und dem feisten Lächeln von Gutgenährten, dann könnten das genauso gut Mafia-Bossen sein, wenn die alberne Verkleidung nicht wäre. Die Mafia ist den Bischöfen genau um dies voraus: Sie ist wenigstens gut gekleidet. Im Lügen und Betrügen ist es schon weit schwieriger zu sagen, wer die Nase vorn hat. Mit Bischof Mixa liegt in dieser Disziplin die Kirche wieder vorne. »Ein Priester muss gewaltlos sein. Ich habe mich immer daran gehalten. Deshalb habe ich zu den Vorwürfen, die aktuell gegen mich erhoben werden, ein reines Herz. Die Anschuldigungen sind einfach unwahr und stimmen mich traurig«, sagte der Bischof und fügte mit erstaunlicher Chuzpe hinzu, daß er für die, die ihn beschuldigten, beten wolle. Könnte sich das Gebet möglicherweise so angehört haben: »Bitte, lieber Herrgott, laß diese verdammten Kläffer, die mir ans Bein pinkeln wollen, zur Hölle fahren!« Man weiß es nicht, aber das Gebet wurde erhört, allerdings von den Opfern, die  sich reihenweise meldeten und bezeugten, von Mixa geschlagen worden zu sein und ihm anschließend die Hand küssen mußten, quasi die Hand Gottes, die mildtätige Gaben auf diverse Körperteile der Delinquenten verteilt hatte. Vom weihevollen Verkünder der Gewaltlosigkeit eines Priesters verwandelte sich Mixa plötzlich in einen jovialen Naturburschen, dem halt mal die Hand ausgerutscht ist. Mein Gott, was ist da schon dabei? »Wenn jetzt das Thema auf die Frage nach Ohrfeigen zugespitzt wird, will ich ganz ehrlich sagen, dass ich als langjähriger Lehrer und Stadtpfarrer im Umgang mit sehr vielen Jugendlichen die eine oder andere Watschn von vor zwanzig oder dreißig Jahren natürlich nicht ausschließen kann.« Dieses »ganz ehrlich« und das »natürlich« sind sehr lustig. Auch daß eine »Watschn« für Mixa keine körperliche Züchtigung darstellt, sondern offensichtlich zum normalen Umgang mit anderen gehört, eine »Watschn« quasi nur eine Art handfeste mit Nachdruck vorgetragene Argumentation ist, ist interessant. Daß eine Ohrfeige erniedrigend ist, versteht Mixa nicht. Auch nicht daß es sich um ein Ritual der Unterwerfung handelt, wenn der Geschlagene seine Hand küssen mußte. Aber genau in diesem auf strukturelle Gewalt beruhenden Verhältnis von Herr und Knecht drückt sich die Herrschaftsform der Kirche aus. Sie funktioniert so, sie beruht auf solchen hierarchischen Strukturen, die notfalls mit Gewalt aufrecht erhalten werden, so daß Leute wie Mixa nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind, denn die Kirche bringt Menschen mit solchen miesen Charakteren erst hervor, nach außen frömmelnd und nächstenlieb und nach innen gewalttätig und unterdrückend. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, daß inzwischen Stimmen laut wurden, die Mixa nicht nur Schläge vorwerfen, sondern auch sexuellen Mißbrauch. Konsequenzen? Der Papst nimmt die Rücktrittsforderung von Mixa an, der Mann bleibt Bischof, wahrscheinlich mit den entsprechenden üppigen Bezügen, nur ohne Diözese. In einer speziellen Schweizer Klinik darf er sich von den Strapazen erholen. Und das ist doch schön und beruhigend, daß solche bedauernswerten Menschen kein Leid getan wird, auch wenn ich mir als rachsüchtiges Subjekt schon wünsche, daß Mixa all die Watschn zurückkriegen würde, die er verteilt hat, und anschließend müßte er den Opfern die Hände küssen. Ich meine, das ist doch nicht zuviel verlangt oder? Mein Gott, was ist schon so eine Watschn?
Neues gibt es auch wieder aus dem Hause von und zu Guttenberg. Diesmal ist es der Bruder des Verteidigungsministers, der unter Beweis stellt, daß auch er nicht mehr alle Spatzen im Wald hat. In einer großen Home- bzw. Waldstory kommt heraus, daß er sich Sorgen um den deutschen Wald macht und deshalb zum Präsidenten der deutschen Waldbesitzer gewählt wurde. Seine Frau entstammt einem alten schottischen Geschlecht und auf der Hochzeit waren Lederhose, Dirndl und Schottenrock obligatorisch. Mit seinem Vater Enoch zu Guttenberg, der sich Sorgen macht wegen des Abschmelzens der Pole, weil das Hochwasser dann zur Folge hätte, daß Millionen von Flüchtlingen wie ein alttestamentarischer Heuschreckenschwarm nach Deutschland einfallen und die deutschen Wälder niedertrampeln würden (siehe LIVE 2/2010)…, mit dem also spielt Philipp manchmal zusammen Waldhorn, »ein hervorragendes Beispiel, wozu man Holz nutzen kann«, wie er meint, um davon abzulenken, daß er mit der Waldhornbläserei wahrscheinlich nur Angst und Schrecken unter der Tierwelt verbreitet. Dennoch hat das wenigstens noch eine zwar komische, aber letztlich auch praktische Seite, selbst dann, wenn nur ein Waldhorn herauskommt, aber dann kommt eben doch das Mystische des Waldes zum Vorschein und bricht sich bei Philipp Freiherr von und zu Guttenberg Bahn: »Für mich ist es nicht nur ein Naturerlebnis im Wald sein zu dürfen, sondern eine Art Schöpfungserfahrung. Ich tanke Energie. Ich spüre, ich bin Teil von etwas sehr, sehr Großem.« Von mir aus kann er den Rest seines Lebens im Wald mit dem ganzen Ungeziefer, Borkenkäfern und Zecken verbringen und sich Gedanken über die Schöpfung machen. Da bin ich liberal. Und bitte auch gleiche seine merkwürdige Wald-und-Wiesen-Verwandtschaft mitnehmen.
Jeder Fußballverein hat so seine Probleme. Das Problem bei Werder Bremen hört auf den Namen Tim Wiese, eine Mischung aus rosa Peinlichkeit und Zuchtbulle, jedenfalls sah er so aus, als er sich mal mit seiner Lebensgefährtin für Bild präsentierte, vollgepumpt bis zu den Haarwurzel mit Testosteron. Also nicht schön. Nachdem die Nummer 1 im deutschen Tor Rene Adler die WM in Südafrika absagen mußte, ist ein künstlich geschürter Kampf um den vakant gewordenen Posten unter den Ersatztorhütern entbrannt. Tim Wiese mischte auch mit. Auf ewig wird sein millionenschwerer Patzer gegen Juve in Erinnerung bleiben, als er nach einer kuriosen Showeinlage auf Schülerniveau den Ball dem Gegner vor die Füße legte, der nur noch einschieben brauchte, um ein verloren geglaubtes Spiel doch noch zu drehen. Und das wird es auch sein, was von Tim Wiese in Erinnerung bleiben wird. Jetzt schickte er folgendes Bewerbungsschreiben los: »Ich kämpfe um die Nummer 1, bis mir das Blut aus den Ohren kommt.« Für diesen absurden Ehrgeiz sollte man ihm eigentlich viel Erfolg bei dieser Tätigkeit wünschen.

Der Papst und seine Gelichter

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Christen sind unerschütterlich, an ihnen perlt jede Aufklärung ab wie an einer Teflonpfanne, die man ihnen schon über die Rübe ziehen müßte, damit sie was merken. Meine Mutter ist so ein Fall. Ob ich den gerade geborenen Frischling nicht taufen lassen wolle, fragte sie mich ernsthaft, denn das ungetaufte Kind würde sie sehr traurig machen. Mich fragte sie das, einen eingefleischten Atheisten, und das auch noch nach dem Bekanntwerden der Mißbrauchsvorwürfe bei den Katholen. Ob sie den Pfaffen noch ein weiteres Mißbrauchsopfer zuführen wolle, fragte ich sie. Das nahm sie persönlich und war beleidigt.

Das ist schon irre, denn nach allem, was jetzt ans Licht der Öffentlichkeit kommt und schon vorher bekannt war, auch wenn darüber quasi nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wurde, handelt es sich bei der katholischen Kirche um die größte kriminelle Vereinigung. Immerhin kam der Kirchenstaaatsanwalt in Rom nicht umhin, in einem Interview zu erklären, daß in den vergangenen zehn Jahren 600 Priester nach entsprechenden Vorwürfen aus dem Kirchendienst ausscheiden mußten. 600 ist schon eine unfaßbare Zahl, hinzukommen aber noch all die Priester, die gedeckt wurden, wie von Ratzinger selbst, als er noch Münchner Erzbischof war und in dieser Funktion 1980 der Versetzung eines Priesters von Essen nach München zugestimmt hat, der zuvor einen Elfjährigen mißbraucht haben soll. Später, so stellte sich dann heraus, wurde der problemlos rehabilitierte Priester in der Seelsorge zum Wiederholungstäter. Strafvereitelung im Amt heißt in der bürgerlichen Rechtsprechung dieser Vorgang. Hätte jemand einen gewöhnlichen Sexualstraftäter auf diese Weise der Strafverfolgung entzogen, würde ihn vermutlich die volle Härte des Gesetzes treffen, den Täter sowieso, der auf der Stelle weggesperrt werden würde und dem der schäumende Haß von Bild und anderen Boulevard-Blättern sicher wäre.

Und deshalb sei schlau, geh nicht zum Bau, wie es früher hieß, sondern begebe dich unter die Obhut des Papstes, denn da läßt sich der Katholizismus neu interpretieren: Als “Kirche von hinten”, wie Wiglaf Droste schreibt. 12000 Mißbrauchsopfer allein in den USA in den letzten Jahrzehnten gibt es, 3000 Mißbrauchsfälle wurden seit dem Jahr 2000 im Vatikan untersucht, bzw. wahrscheinlich wohl eher vertuscht, und das sind nur die Opfer, die sich später zu Wort gemeldet haben. Die meisten, das weiß jeder Küchenpsychologe, machen aus Angst und Scham die Sache mit sich selber aus und verschweigen aufgrund der besonderen Bindung zum Täter den Mißbrauch. Die Dunkelziffer dürfte in diesem Fall bei weitem höher liegen als die öffentlich bekannt gewordene Zahl. Das österreichische Nachrichtenmagazin Profil schreibt: »Schwere Vorwürfe erhob gleichzeitig die ›New York Times‹ gegen den Papst. Zweihundert gehörlose Kinder waren von 1950 bis 1974 in einer Taubstummenschule in Wisconsin von dem inzwischen verstorbenen Priester Lawrence Murphy mißbraucht worden. Die Mißbrauchsopfer hatten vergeblich bei den kirchlichen US-Behörden um Hilfe gebeten. 1996 hatte der Erzbischof von Milwaukee, Rembert G. Weakland, den Präfekten der Glaubenskongregation Ratzinger in zwei Briefen von den Vorfällen informiert – und bis heute keine Antwort erhalten.« Und was hat der Papst dazu zu sagen? Der Glaube an Jesus Christus gäbe ihm die Stärke, sich »nicht vom belanglosen Geschwätz der vorherrschenden Meinung einschüchtern zu lassen«. Und da der Papst ansonsten lieber schweigt, braucht er einen Sprecher, der der Öffentlichkeit die Meinung des Papstes kundtut, bzw. wohl eher den Marsch bläst, denn Federico Lombardi sagte, daß die Medienberichte als »schmachvoller Versuch« zu werten seien, dem Papst und seinen engsten Beratern um »jeden Preis zu schaden«. Würde ein normaler Mensch unter einer ähnlichen Wahrnehmungsstörung leiden, würde er wahrscheinlich in eine Anstalt gesteckt. Als Sprecher aber teilt Lombardi nur mit, was der Papst denkt, und für den sind nicht die Mißbrauchsopfer der Skandal, sondern daß die Presse über die Klagen der Mißbrauchsopfer berichtet. Insofern ist es logisch, daß es Federico Lombardi verwundert und es »beeindruckend« findet, wie viele innere Wunden oft nach Jahrzehnten noch offen sind, denn nach so langer Zeit müßte da doch längst Gras über den Mißbrauch gewachsen sein. Auch andere Verteidigungsstrategien hören sich sehr merkwürdig an. Pädophilie, so sagte der Kardinalssekretär Tarcisio Bertone, sei »eine Herausforderung für die Staaten, aber auch für alle Menschen«, ein reichlich fadenscheiniger Versuch, die Mißbrauchsvorwürfe paritätisch auf die Gesellschaft zu verteilen. Rätselhaft bleibt auch, warum der gute Mann den vornehm als Pädophilie umschriebenen Kindesmißbrauch als »Herausforderung« sieht und nicht als Zustand, den es abzuschaffen gilt. Keine andere Institution habe so viel wie die Kirche unternommen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, sagte Bertone. Was den Straftätern jedoch blühte war gerade mal eine Versetzung in den Ruhestand oder im höchsten Falle eine Demission, eine vergleichsweise milde Strafe, mit der sich leben läßt, im Vergleich zu einem Straftäter, der nicht von der Institution Kirche gedeckt ist. Kindesmißbrauch sei überdies, so redete sich Bertone weiter um seinen Strohkopf, in anderen Gruppen viel verbreiteter als in der Kirche, als ob das, selbst wenn es stimmte, was zu bezweifeln ist, eine Entschuldigung wäre. Und um auch ganz deutlich zu machen, woher der Wind weht, drehte er den Spieß um: »Viele Psychologen und Psychiater bestätigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Zölibat und der Pädophilie gibt. Aber viele andere haben gezeigt, so wurde es mir unlängst gesagt, dass es eine Beziehung zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt.« Was sich in dieser Debatte und in diesen Äußerungen raunend widerspiegelt zeugt von reaktionärer und stockkonservativer Gesinnung, die mehr dem Faschismus als der Demokratie zugeneigt ist.

Warum sonst hat der Papst 498 Priester selig gesprochen, die im spanischen Bürgerkrieg ermordet wurden – allerdings nur diejenigen, die Franco treu ergeben waren und den Faschistengruß entboten, während diejenigen Priester, die auf der republikanischen Seite standen, von der kirchlichen Opferliste gestrichen wurden. In der größten Seligsprechungsaktion in der Geschichte wurde unbemerkt von der Öffentlichkeit noch einmal deutlich gemacht, daß der Vatikan nichts dagegen hätte, wenn ein Führer die Welt an die Kandare nehmen, die Prügelstrafe wieder einführen und die Homosexualität verbieten würde.